Vereinsgeschichte

Vereinsgeschichte des 1. Stuttgarter Fußballvereins 1896 e.V. Durch Klick auf “Chronik” wird in die Zeitleiste gesprungen und mit “Galerie” geht es zu den historischen Bildern.

 

1895 Chronik Galerie

Im Dezember 1895 beschlossen die Kameraden Plenefisch, Hertlein und G. Rößle einen Fußballverein zu gründen. Sie einigten sich auf den Namen

Süddeutscher Fußball-Club 1896

Obwohl die Öffentlichkeit dieser neuen Sportart „feindlich“ gegenüberstand – eine Stuttgarter Tageszeitung bezeichnete die Spieler als „bunte Holzkasper“ – folgte die Jugend der damaligen „Altstadt“ dem Aufruf der drei „Pioniere“, um sich auf dem Degerlocher Exerzierplatz im Fußballspiel zu üben.

 

1895-1905 Chronik Galerie

Diese Jahre waren wohl die sportlich erfolgreichsten des Vereins. Die „Süddeutschen“ trugen damals mit großem Erfolg Spiele gegen Vereine in Pforzheim, Karlsruhe, Reutlingen, Mannheim und Frankfurt, in Bayern , ja sogar in Prag , Straßburg und Zürich aus. In diese Zeit fällt auch der erste große Erfolg des Vereins.

Die Süddeutschen wurden Landesmeister des Württembergischen Fußballverbandes,der allerdings nur kurze Zeit bestand, um dann im Süddeutschen Fußballverband aufzugehen.

 

1906-1914 Chronik Galerie

Differenzen innerhalb des Vereins und die dadurch entstandenen Schwierigkeiten führten in dieser Zeit zu einer ernsthaften Krise. Die Folge war, dass zwölf Spieler den Verein verließen und trotz größtem Einsatz der verbliebenen Kameraden der Abstieg in die nächste niedrige Klasse nicht vermieden werden konnte.

Ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte stellte die Begegnung des Clubs mit dem damaligen Meister Karlsruher FV dar, die – man möchte fast sagen naturgemäß – mit 4:1 Toren verloren wurde. Stadionbilder Karlsruher FV
Nachdem der Verein sich wieder innerlich gefestigt hatte, stellten sich bald die sportlichen Erfolge ein und der Wiederaufstieg wurde erst im letzten Spiel durch eine unglückliche 7:4 Niederlage gegen den FV 1893 Stuttgart (jetzt VfB Stuttgart) versäumt.

 

1914-1918 Chronik Galerie

Während des 1. Weltkriegs ruhte die ganze Zeit über der Spielbetrieb und auf dem Fußballplatz wurde zur Ernährung der Bevölkerung Kartoffeln angebaut. Von den 126 Vereinsmitgliedern wurden 93 zum Militär eingezogen. 13 Kameraden davon kehrten nicht mehr zurück.

 

1918 Chronik Galerie

Schon im November 1918 wurde mit dem Wiederaufbau des Vereines begonnen. Hierbei erwarb sich Seppl Mayer besondere Verdienste. Die Militärverwaltung wies dem Club in den damaligen politischen Wirren den Stöckach-Spielplatz für den Spielbetrieb zu.

In den folgenden Frühjahrsverbandsspielen hatte der Verein einen schweren Stand, zumal die Mehrzahl der Gegner, im Gegensatz zu uns, in der Lage waren, den Spielbetrieb über die Kriegsjahre hinweg aufrecht zu erhalten.

Aber dessen ungeachtet nahm die Mannschaft trotzdem am Spielbetrieb teil.

Das erste Spiel in Feuerbach gegen den FC Victoria ging zwar mit 1:7 verloren, doch vier Wochen später sah die Sache dann schon anders aus, denn der gleiche Gegner wurde auf dem Stöckach-Spielplatz mit 2:1 geschlagen.

 

1919-1920 Chronik Galerie

Im Frühjahr dieses Jahres nahm der Verein mit unterschiedlichem Erfolg an den Verbandsspielen teil.

Der Stöckach-Spielplatz erwies sich auf die Dauer als untragbar. Dank des Entgegenkommens der Spielvereinigung Cannstatt gelang es den beiden Gründern des Clubs, Plenefisch und Hertlein, mit Hilfe kapitalkräftiger Mitglieder eine neue Spielstätte auf dem Cannstatter Wasen zu finden, die am 19.06.1919 mit einem Spiel gegen die 1. Mannschaft der Stuttgarter Kickers (2:2) eingeweiht wurde.

Der Besitz des Sportplatzes auf dem Cannstatter Wasen gab dem Verein zweifellos einen neuen Auftrieb. Trotzdem wurde auch dieses Mal der Aufstieg nicht geschafft, da das entscheidende Spiel gegen den FC Stern Feuerbach (Sportvereinigung Feuerbach 1898) knapp mit 0:1 Toren verloren ging.

 

1922-1923 Chronik Galerie

In diesem Jahr stellt sich endlich der sportliche Erfolg ein. Die 1. Mannschaft erspielte sich die Meisterschaft im 1. Bezirk und schaffte damit den langersehnten Aufstieg in die Kreisliga. Auch die 2. Mannschaft beendete die Spielzeit als Erster, während die 3. und 4. Mannschaft in ihren Gruppen jeweils den 2. Platz belegten.

 

1923-1924 Chronik Galerie

Das nächste Spieljahr sah den Club in der Kreisliga. Zwar konnte die oftmals ersatzgeschwächte Mannschaft einige schöner Erfolge erringen (gegen VfB 1:1 und 1:2, gegen die Spielvereinigung Cannstatt 2:0 und 1:1), doch waren die Leistungen zu unbeständig, so dass am Ende der Spielzeit nur der zweitletzte Platz belegt werden konnte.

Auf Grund des schlechten Abschneidens beschloss die damalige Vereinsführung, sich mit dem VfR Stuttgart zusammenzuschließen.

Die Einigung erfolgte am 14.06.1924 unter dem Namen

1. Stuttgarter Fußballverein 1896

Wer erhofft hatte, dass sich mit dem Zusammenschluss auch die sportlichen Erfolge einstellen würden, sah sich getäuscht. Zum Erhalt der Kreisliga wurden dem Verein in Form von Qualifikationsspielen eine schwere Bewährungsprobe auferlegt. Das erste Spiel wurde zwar gegen Unterkochen glatt mit 3:0 gewonnen, da aber auch Viktoria Untertürkheim ihr Spiel gewann, war ein Entscheidungsspiel zum Klassenerhalt erforderlich. Das Spiel selbst ging mit 4:2 Toren verloren und so mussten wir in den bitteren Apfel beißen und den Abstieg in die A-Klasse antreten.

Ganz ohne Erfolg wurde die Spielzeit aber nicht abgeschlossen. In den folgenden Pokalspielen zeigte die Mannschaft ihr „wahres“ Können. Im entscheidenden Spiel gegen unseren Nachbarn Gablenberg gelang zwar ein 6:1 Erfolg, doch wurde der Verein nicht als Pokalmeister anerkannt, da angeblich bei einer Spielerlaubnis für einen Kameraden ein Irrtum vorgelegen haben soll. Dagegen konnte die AH-Mannschaft, sowie die A-Jugend die Meisterschaft ihres Bezirkes erringen.

 

1924-1926 Chronik Galerie

Mit Zähigkeit und trotz mancher Rückschläge wurde das Ziel angestrebt, den Wiederaufstieg zu erreichen. Wie schon so oft, konnte aber auch im Spieljahr 1925-1926 dieser Wunsch nicht verwirklicht werden, denn die Mannschaft belegte „nur“ den 2. Platz.

Zu sagen wäre noch, dass der Verein gezwungen war, seinen Platz anlässlich der landwirtschaftlichen Ausstellung ein 3/4 Jahr lang der Stadt zu überlassen.

 

1926-1929 Chronik Galerie

Während dieser Zeit wurde der Verein von einem schweren Schlag heimgesucht. Wegen Kanalisationsarbeiten entzog die Stadt den mit soviel Liebe und Opfern ausgebauten Platz auf dem Cannstatter Wasen. Der Platzverlust brachte es mit sich, dass wir wieder einmal nach Degerloch umziehen mussten.

Nur durch das Entgegenkommen der Stuttgarter Sportfreunde und der Stuttgarter Kickers, auf deren Plätzen wir spielen durften, war es möglich den Spielbetrieb überhaupt aufrecht zu erhalten. Als zwangsläufige Folge des Umzugs stellte sich eine größere Spielerabwanderung ein, so dass wir zeitweise nur noch mit einer Mannschaft am Spielbetrieb teilnehmen konnten. Unter diesen Umständen gab man sich bezüglich der spielerischen Erfolge keinen Illusionen hin. Zur allgemeinen Überraschung erkämpfte sich die Mannschaft einen beachtenswerten Mittelplatz in der A-Klasse.

 

1929-1933 Chronik Galerie

Das Bemühen des Vereins in dieser Zeit war es, wieder in den Besitz eines eigenen Platzes zu gelangen. Ende 1929 konnte ein erster Erfolg verbucht und der neue Platz auf der Waldebene inoffiziell übernommen werden. Endlich, nach mühevoller Arbeit war es dann soweit, dass der Platz im Sommer des Jahres 1930 offiziell mit einem Spiel gegen die Spielvereinigung Cannstatt eingeweiht werden konnte. Durch ein Darlehen, sowie Spenden von Mitgliedern, gelang es dem Verein sogar, ein Clubhaus – es handelte sich dabei um eine Baracke des Schwimmclubs Cannstatt – zu erwerben, so dass auch die Kameradschaft und die Geselligkeit im Verein wieder groß geschrieben werden konnte. In die Freunde fiel allerdings ein kleiner Wehmutstropfen, denn die Platzanlage musste zunächst noch mit der Spielvereinigung Stuttgart-Ost geteilt werden. Die Übernahme des neuen Platzes brachte insofern einen Erfolg, als nicht nur die Kameraden, die nach dem Platzverlust den Verein verlassen hatten, wieder zurückkehrten, sondern auch Spieler aus anderen Vereinen zu uns stießen. Wer dadurch einen spielerischen Aufschwung erwartet hatte, wurde enttäuscht. In den Verbandsspielen konnte zwar laufend ein Platz in der Spitzengruppe belegt werden, das große Ziel aber, nämlich die Erringung der Meisterschaft, blieb dem Verein auch während dieser Zeit versagt.

 

1933-1944 Chronik Galerie

Bedingt durch die politischen Ereignisse wurden im Jahre 1933 die Arbeitersportvereine aufgelöst. Die betroffenen Vereine versuchten das Verbot zu umgehen, indem sie Firmen- und sogenannte Stammtischmannschaften bildeten. Diese Mannschaften durften allerdings nur spielen, wenn sie nachweisen konnten, dass ihnen ein Sportplatz zur Verfügung stand. Die Mannschaften waren also gezwungen, sich einem Verein anzuschließen. Auf Grund dieser Tatsache schloss sich eine solche „Stammtischmannschaft“ – der FC Maier – unserem Verein an. Tatsächlich war es aber so, dass der FC Maier einen Verein im Verein darstellte, obwohl sich einige Kameraden für unsere 1. Mannschaft zur Verfügung stellten. Auf die Dauer erwies sich dieser Zustand als untragbar. Deshalb wurde, besonders von Seiten der 96er, auf eine Verschmelzung hingearbeitet, die dann auch im Jahre 1935 vollzogen wurde. Sportlich wirkte sich diese Fusion so aus, dass in den Verbandsspielen der 2. Tabellenplatz belegt werden konnte. Außerdem gelang es der Mannschaft bei zwei Pokalturnieren den 1. Platz zu belegen. Im Jahre 1938 stieß wieder eine Firmenmannschaft zu unserem Verein. Es handelte sich dabei um die „Markthalle“. Dies stellte für den Verein sowohl in spielerischer, wie in materieller Hinsicht einen Gewinn dar, denn die „Markthalle“ brachte einige Leute mit, die in der Lage waren, den Verein auch finanziell zu unterstützen. Auf diese Weise kamen wir immerhin zu einem Duschraum und zu einer Platzbeleuchtung. Sportlich wirkte sich der Zusammenschluss so aus, dass im Jahre 1939 endlich das langersehnte Ziel erreicht wurde, nämlich die Erringung der Staffelmeisterschaft der Kreisklasse . Allerdings brachte uns dieser Erfolg außer dem Diplom nichts ein, denn die Klassen wurden wieder einmal neu eingeteilt. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte war es – Dank der Unterstützung einiger Kameraden – möglich, einen Trainer zu verpflichten.

Die Aufwärtsbewegung hielt bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges an. Mit Beginn desselben wurde der Verein wiederum hart getroffen. Die jüngeren Kameraden waren, wie bei Ausbruch des 1.Weltkrieges, wieder bei den ersten, die eingezogen wurden. Wenn dennoch ein Spielbetrieb bis 1944 aufrechterhalten werden konnte, so war das ein Verdienst der älteren Kameraden, die in die entstandenen Lücken einsprangen. Ja, die zwangsläufig erfolgte Mischung zwischen Jung und Alt bewährte sich großartig, denn im Jahre 1942 konnte diese Mannschaft wieder die Staffelmeisterschaft erringen. Bei den darauffolgenden Aufstiegsspielen spitzte sich die Entscheidung auf das Spiel zwischen unserer Mannschaft und Reipo Stuttgart zu. Da die Reipo vor diesem Spiel mit einem Punkt vor uns lag, mussten wir das Spiel unbedingt gewinnen, während dem Gegner ein Unentschieden genügte. Das Spiel ging zwar mit 2:1 Toren verloren, doch stellte sich heraus, dass Reipo nicht spielberechtigte, auswärtige Spieler eingesetzt hatte. Der daraufhin eingelegte Protest wurde mit einem, zumindest eigenartigen, Urteil bereinigt. Als Aufsteiger wurden festgelegt: unser Verein, Reipo Stuttgart und der PSV Stuttgart.

In der Bezirksklasse konnte unsere Mannschaft zunächst schöne Erfolge erzielen. Bedingt durch die dauernden Einberufungen zum Wehrdienst blieben Rückschläge jedoch nicht aus, denn schließlich verfügten wir als kleiner Verein nicht über das Spielerreservoir, um die entstandenen Lücken immer vollwertig ausfüllen zu können. Dennoch konnte die Bezirksklasse gehalten werden. Trotz mancher Schwierigkeiten während dieser Jahre – der Platz wurde mit Schlacken bestreut, um für gegnerische Flugzeuge die Orientierung zu erschweren – konnte der Spielbetrieb bis zum Jahre 1944 aufrechterhalten werden. Aber das sich schon überall abzeichnende „Dicke Ende“ verschonte auch unseren Verein nicht.

Ende 1944 wurde die Flak auf unserem Platz stationiert und damit war es dann auch endgültig aus mit Fußballspielen. Hinzu kam, dass die Kabine – sie diente in dieser Zeit als Pferdestall – so beschädigt wurde, dass schon damals an eine Wiederverwendung nicht mehr gedacht werden konnte. Damit endet wiederum ein Abschnitt in der Geschichte unseres Vereins, der zwar nicht die sportlichen Erfolge der Anfangsjahre brachte, aber doch nach Überwindung der verschiedensten Krisenzeiten mit der Stabilisierung des Vereinslebens einen wesentlichen Erfolg zu verzeichnen hatte.

 

1945 Chronik Galerie

Kurz nach Kriegsende fanden sich in Stuttgart bereits wieder Sportkameraden zusammen, um von Neuem zu beginnen. Das war insbesondere schon deshalb ein wagemutiges Unternehmen, als zu dieser Zeit ein Versammlungsverbot der damaligen Militärregierung bestand, nach dessen Bestimmungen schon das Beieinandersein von mehr als vier bis fünf Personen als ein Vergehen gegen die bestehenden Bestimmungen betrachtet wurde. Dennoch wurden in Stuttgart schon wieder Spiele ausgetragen, an denen sich Spieler der verschiedensten Vereine beteiligten. Dabei waren auch Mitglieder unseres Vereins – und zwar an maßgeblicher Stelle – mitbeteiligt. Äußerst verdient machte sich dabei Karl Röhrle, dem es durch unermüdliches Bemühen gelang, frühere Mitglieder „aufzustöbern“. So kam es bereits im Juli 1945 wieder zu einer Versammlung in unserem Vereinslokal „Zur Rheinpfalz“, an der immerhin 20 bis 25 Mitglieder teilnahmen.

 

1946 Chronik Galerie

Im April 1946 war es dann soweit. Im Versammlungslokal der Gaststätte „Zur unteren Stadt“ fanden sich 70 bis 80 Mitglieder zur ersten Hauptversammlung der Nachkriegszeit ein. Was den Spielbetrieb anbetrifft, so wurden zunächst nur Privatspiele ausgetragen, in denen u.a. gegen Giebel mit 8:1 und Sielmingen mit 2:1 gewonnen wurde. Wie schon erwähnt, war an die Wiederbenutzung der alten Kabine nicht mehr zu denken. Einige Kameraden, die davon Wind bekommen hatten, dass evtl. eine amerikanische Baracke zu bekommen wäre, gingen der Sache nach und erhielten schließlich den Zuspruch. Kurz nach der Fertigstellung erfolgte eine Besichtigung des damaligen amerikanischen Sportoffiziers, die zur Folge hatte, dass uns die Baracke kostenlos überlassen wurde.

 

1947/48 Chronik Galerie

Es wurde erstmals wieder eine offizielle Verbandsrunde durchgeführt. Nach Meinung der maßgeblichen Kameraden war unser Verein anscheinend nicht in der Lage, eine Mannschaft zu stellen, die mit Erfolg in der zuletzt innegehabten Bezirksklasse hätte bestehen können. Man ließ sich daher freiwillig in die damalige A-Klasse einstufen, in der nach Abschluss der Runde ein guter Mittelplatz belegt wurde.

Als Positivum ist in diesem Jahr noch zu verzeichnen, dass die Umkleideräume, sowie der Duschraum wieder instandgesetzt wurden, so dass, was die Platzverhältnisse anbetrifft, wirklich wieder alles in Ordnung war.

 

1948/49 Chronik Galerie

Am Spielbetrieb beteiligten sich in diesem Jahr drei aktive Mannschaften, sowie die AH-Mannschaft. Hierbei machte sich die in den Vorjahren geleistete Jugendarbeit bezahlt. Wenn auch die Verjüngung der Mannschaft verständlicherweise eine gewisse Anlaufzeit nötig war, konnten dennoch schöne Erfolge erzielt werden. Da aber auch die Niederlagen nicht ausblieben, wurde am Ende der Verbandsrunde einmal mehr nur ein Mittelplatz belegt. Im gleichen Jahr wurde mit dem Bau einer Wohnung anschließend an die Kabine begonnen.

 

1949/50 Chronik Galerie

Der Verein hatte es sich zum Ziele gesetzt, in diesem Jahr den langersehnten Wiederaufstieg zu schaffen. Wenn dann am Ende der Spielzeit auch nur der 2. Tabellenplatz belegt werden konnten, so war es zweifellos ein schöner Erfolg für unsere junge Mannschaft

Dass bei den „96ern“ in all den Jahren die Jugendarbeit nicht vernachlässigt wurde, zeigt sich darin, dass die damalige A-Jugend bei den Verbandsspielen den Gruppensieg erringen konnte.

 

1950/51 Chronik Galerie

Dem Spieljahr 1950 ging eine Neueinteilung der Gruppen voraus. Spielerisch gesehen wurde es alles in allem ein recht erfolgreiches Jahr für den Verein und Ergebnisse wie 9:0 gegen Plieningen und 7:0 gegen Stuttgart-Ost können diese Tatsache nur unterstreichen. Die schönsten Erfolge wurden aber zweifellos bei den Pokalspielen erzielt. Die Mannschaft konnte sich bis ins Endspiel durchkämpfen und dabei den alten Rivalen SV Prag Stuttgart mit 3:1 Toren besiegen. Dieser Pokalsieg sicherte uns die Teilnahmeberechtigung an den Aufstiegsspielen, an denen gegen Nufringen mit 4:2 und Oberurbach mit 8:2 gewonnen werden konnte. Unser Endspielpartner der SV Prag Stuttgart war dagegen nicht zu bezwingen. Gegen ihn mussten wir uns mit einem 2:2 begnügen und das Rückspiel ging sogar verloren. Leider brachten uns diese spielerischen Erfolge nicht den Aufstieg in die Bezirksklasse ein, denn wieder einmal wurde eine Neueinteilung der Klassen vorgenommen. Unser Verein wurde in die A-Klasse eingestuft, die sich aus Vereinen zusammensetzte, die am Schluss der Saison in der 2. Tabellenhälfte der Bezirksklasse bzw. in der 1. Hälfte in der A-Klasse standen. Also Aufstieg oder nicht, der Name der Spielklasse blieb derselbe.

 

1951/52 Chronik Galerie

Nach Abschluss stand unsere Mannschaft im November 1951 mit einem Punktverhältnis von 15:1 bei 33:11 Toren an der Spitze der Gruppe. Auch in den weiteren Spielen reihte die Mannschaft Erfolg an Erfolg. Als schon alle an den sicheren Aufstieg glaubten, leistete sich die Mannschaft zwei böse Schnitzer, die letzten Endes auch den Gruppensieg kosten sollten. Ausgerechnet gegen die SG Stuttgart-West wurde mit 1:3 Toren verloren und auch vom schärfsten Konkurrenten um die Meisterschaft, dem TSV Zuffenhausen, ließ man sich auf eigenem Platz mit 2:4 überraschen. Der Meisterschaftstraum war also ausgeträumt und dennoch der 2. Platz als schöner und verdienter Erfolg angesehen werden.

In den Pokalspielen konnte sich die Mannschaft durch einen 3:2 Erfolg über den SV Möhringen ins Pokalendspiel durchkämpfen. Gegner war dieses mal Polonnia Möhringen. Das Spiel ging überraschend mit 2:5 Toren verloren. Doch hatten wir Glück, denn bei Polonnia handelte es sich um eine ausländische Wachmannschaft, deren Spieler plötzlich nach Frankreich abkommandiert wurden, wodurch unsere Mannschaft an die Stelle von Polonnia als Pokalsieger rückte.

In den Aufstiegsspielen, die wir als Nachfolger des Pokalsiegers mit zu bestreiten hatten, war die bisher so erfolgreiche Mannschaft bis zum letzten Spiel auf dem 2. Tabellenplatz. Aber dann ging es nach Dagersheim und hier hatten wir, wie schon so oft, großes Pech. Das Spiel wurde nach einer 1:0-Führung noch in den letzten Minuten verloren und damit war der Traum vom Aufstieg einmal mehr zu Ende.

Hinter den schönen Erfolgen der 1. Mannschaft wollte auch die Jugendabteilung nicht zurückstehen. Wieder einmal war die A-Jugend das Aushängeschild, denn nach Abschluss der Verbandsspiele belegte sie den 1. Platz in ihrer Gruppe.

 

1952/53 Chronik Galerie

Die Verbandsrunde im Spieljahr 1952/1953 begann wenig verheißungsvoll. Nach Abschluss der Vorrunde belegte unsere Mannschaft den 9. Platz. In der Rückrunde waren wir dann etwas erfolgreicher und konnten so zum Schluss wieder einen Mittelplatz belegen.

 

1953/54 Chronik Galerie

Durch eine erneute Änderung der Gruppeneinteilung brachte uns das Spieljahr 1953/1954 womöglich noch stärkere Gruppe als im vergangenen Jahr. Nach zuvor recht schönen Privatspielerfolgen – u. a. wurde gegen Mühlacker (2. Amateurliga) mit 7:2 gewonnen – machte sich der Verein für die Verbandsrunde Hoffnungen auf ein erfolgreiches Abschneiden der sehr jungen Mannschaft. Bestätigt wurde dies durch einen Sieg bei einem Pokalturnier des VfL Waiblingen. Wie schon so oft, erwies sich das Bild als trügerisch. Am Ende der Saison belegten wir in unserer Gruppe nur den zweitletzten Tabellenplatz und waren so gezwungen, Qualifikationsspiele gegen den Abstieg auszutragen. Diese Spiele führten uns mit den Vereinen Allianz und Großaspach zusammen. Von diesen Mannschaften musste eine absteigen. Bei den Entscheidungsspielen gewann unsere Mannschaft je ein Spiel gegen Allianz und Großaspach; da aber Großaspach beide Begegnungen gegen Allianz verloren hatte, mussten sie in den sauren Apfel des Abstiegs beißen.

Zum Abschluss der Spielzeit gewannen wir wieder einmal ein Pokalturnier, diesmal beim SV Eltingen.

 

1954/55 Chronik Galerie

Erfreuliches gab es im Spieljahr 1954/1955 von der Jugendabteilung zu berichten. Die C-Jugend errang ungeschlagen den Gruppensieg. An Ostern 1954 wurde ein C-Jugend-Turnier durchgeführt, an dem u.a. Mannschaften wie Südstern Singen, FC Konstanz I und II, sowie der TSV Nordheim teilnahmen. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg. Unsere Mannschaft übertraf sich selbst und wurde punktgleich mit Südstern Singen 1. Sieger.

 

1955/56 Chronik Galerie

In den Verbandsspielen des Jahres 1955/1956 entwickelte unsere Mannschaft ein Pech, wie es wohl noch zu keiner Zeit während einer Saison zu verzeichnen war. Mit nur zwei Siegen und bei drei unentschiedenen Spielen wurde am Ende, zusammen mit der SKG Botnang, nur der letzte Platz belegt. Dabei gingen vor allem in der Rückrunde fast alle Spiele nur mit einem Tor Differenz verloren. So musste zum Schluss gegen die punktgleiche SKG Botnang ein Entscheidungsspiel um den Verbleib in der A-Klasse ausgetragen werden, dass auf dem Germania-Platz in Degerloch stattfand. Nach Ende der regulären Spielzeit stand das Spiel 1:1. In der notwendig gewordenen Verlängerung schraubte unsere Mannschaft das Ergebnis innerhalb von fünf Minuten auf 4:1. Dadurch sorglos geworden, mussten in den letzten Minuten noch zwei Tore hingenommen werden. Immerhin sicherte uns das 4:3 für ein weiteres Jahr die A-Klasse.

Kurz nach dem Entscheidungsspiel bekamen wir ein günstiges Angebot zur Teilnahme an einem Turnier in Barcelona. Wenn auch in spielerischer Hinsicht nichts zu gewinnen war – die Mannschaft verlor gegen den Universitäts-Sportclub Barcelona mit 3:0, gegen die Amateurmannschaft des FC Barcelona mit 7:1 und gegen La Espanã Industrial mit 5:1 recht deutlich – so waren die Tage für jeden Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis, nicht zuletzt durch die ausgezeichnete Gastfreundschaft unserer Gastgeber.

Die A-Jugend fuhr über Ostern nach Bern und nahm dort kameradschaftliche Beziehungen mit den Vereinen FC Viktoria Bern und FC Köniz auf, die dann an Pfingsten mit Rückspielen auf unserem Platz fortgesetzt wurden.

 

1956/57 Chronik Galerie

Mit Stolz blickte der Verein in diesem Jahr auf sein 60-jähriges Bestehen zurück. Neben den vielen sportlichen Veranstaltungen – die in den Jubiläumsspielen gegen unseren Nachbarn SV Gablenberg und gegen die Sportfreunde Esslingen ihren Höhepunkt hatten – fand noch eine Jubiläumsveranstaltung im „Straßenbahner-Waldheim“ statt. Diese war ein großer Erfolg und es zeigte sich, dass bei den „96ern“ auch die Geselligkeit einen festen Platz im Vereinsleben einnahm. Leider erfüllten sich die sportlichen Erwartungen im Jubiläumsjahr nicht. erst in den letzten Spielen sicherte sich die Mannschaft durch eine Energieleistung für ein weiteres Jahr die A-Klasse.

Die Jugendabteilung veranstaltete ihr schon traditionelles Jugendturnier. Unsere B-Jugend trug durch die Erringung des 1. Platzes viel zum Gelingen dieser Veranstaltung bei.

 

1957/58 Chronik Galerie

Nach anfänglich schönen Erfolgen in den Privatspielen ging man mit einigem Optimismus in die Verbandsrunde. Doch wieder einmal kam es ganz anders. Zahlreiche Verletzungen – und was nicht verschwiegen werden sollte, auch einige Platzverweise – ließen Hoffnungen bald sinken, und am Ende der Spielzeit war man froh, einen Mittelplatz erreicht zu haben.

Erfreuliches gab es von der Jugendabteilung zu berichten. Die C-Jugend belegte nach Abschluss der Spielrunde den 1. Platz in der Gruppe, schied aber auch schon im ersten Spiel um die Stadtmeisterschaft aus. Zusammen mit der A-Jugend war sie über Ostern in Bern zu Gast, was wiederum für alle Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis darstellte.

 

1958/59 Chronik Galerie

Das Spieljahr 1958/1959 stand unter einem unglücklichen Stern. Differenzen zwischen dem Spielausschuss und den Spielern führten dazu, dass noch während den Spielen ein neuer Spielausschuss gewählt werden musste. Hinzu kam wieder einmal ein unglaubliches Verletzungspech. So war es nicht verwunderlich, dass die Mannschaft am Ende der Spielzeit nur den letzten Tabellenplatz in der A-Klasse belegen konnte und damit verbunden, den bitteren Gang in die B-Klasse antreten musste.

Die Jugendabteilung stattet über Pfingsten der A-Jugend des FC Viktoria Bern den fälligen Gegenbesuch ab. Außerdem erspielte sich unsere A-Jugend den 1. Platz bei einem Turnier der Spvgg. Stuttgart-Ost.

 

1959/60 Chronik Galerie

Mit großem Optimismus und guten Willen ging es in die neue Spielzeit. Wer geglaubt hatte, dass der Wiederaufstieg nur eine Formsache sei, wurde bald eines Besseren belehrt. Nach Abschluss der Vorrunde belegte die Mannschaft einen Platz in der Spitzengruppe und konnte sich noch berechtigte Hoffnungen auf den 1. Platz machen. Aber eine unerwartete Auswärtsschwäche während der Rückrunde warf sie weit zurück, so dass am Ende nur ein enttäuschender 8. Platz erreicht wurde.

Was der 1. Mannschaft versagt blieb – nämlich die Erringung der Meisterschaft – gelang der Reserve. Ungeschlagen mit einem Punktverhältnis von 46:2 bei 136:29 Toren, beendeten sie die Spielzeit und wurde somit Meister ihrer Gruppe.

Die A-Jugend spielte erstmals in der damaligen Sonderstaffel in der der VfB und die Stuttgarter Kickers zu den Gegnern zählten. Wenn auch „nur“ ein 9. Platz erspielt werden konnte, so war es doch ein schöner Erfolg für diese junge Mannschaft.

Ein Höhepunkt im Vereinsleben stellte wohl die Einweihung unseres neuen Vereinsheimes auf der „Ebene“ dar. Mit Stolz konnte am 20. November 1959 – nach nur siebenmonatiger Bauzeit – das neue Heim seiner Bestimmung übergeben werden. An die Stelle der alten amerikanischen Baracke trat ein modernes Vereinsheim und wurde so zu neuen Heimat der „96er“.

 

1960/61 Chronik Galerie

Wenig verheißungsvoll verlief der Start in die Spielzeit 1960/1961. Nach Beendigung der Vorrunde lag die 1. Mannschaft mit einem Rückstand von vier Punkten auf den Drittletzten am Ende der Tabelle. In der Rückrunde konnte Punkt für Punkt aufgeholt werden, so dass das letzte Spiel auf dem Allianz-Platz über den Abstieg entscheiden musste. Wie schon des Öfteren war unsere Mannschaft vom Pech verfolgt. Trotz einer 1:0-Führung ging das Spiel noch mit 1:4 Toren verloren. Wie stark in diesem Spiel die Nerven der einzelnen Spieler strapaziert waren, geht daraus hervor, dass wir beim Stande von 1:0 einen Elfmeter nicht verwandeln konnten. Da zugleich unser schärfster Widersacher, der Turnerbund Stuttgart, sein Spiel gewann, musste unsere Mannschaft den bitteren Weg in die C-Klasse antreten.

 

1961/62 Chronik Galerie

Mit einer guten Mischung von altbewährten und jungen Spielern konnte die Spielzeit 1961/1962 sehr erfolgreich abgeschlossen werden.

Die 1. Mannschaft wurde, mit nur einer Niederlage behaftet, überlegen Meister ihrer Staffel und schaffte somit auf Anhieb den Wiederaufstieg in die B-Klasse. Auch die 2. Mannschaft zeigte sich ihren Gegnern weit überlegen und erspielte sich ebenfalls die Meisterschaft in ihrer Gruppe.

Bei einem Pokalturnier des TV Zuffenhausen belegte die 1. Mannschaft den 1. Platz.

Zum Abschluss dieser meisterhaften Saison erlebten die Aktiven eine schöne Reise nach Ohlsdorf (Oberösterreich).

Die Jugendabteilung meldet ebenfalls eine Meisterschaft, und zwar wurde die C-Jugend Staffelmeister.

 

1962/63 Chronik Galerie

Als Aufsteiger spielte die Mannschaft in der B-Klasse gleich eine gute Rolle und erreichte nach Abschluss der Vorrunde den 2. Tabellenplatz. Mit berechtigten Hoffnungen ging es deshalb in die Rückrunde. Doch ging das entscheidende Spiel gegen die SKG Botnang auf eigenem Platz mit 2:4 Toren verloren, so dass am Ende der Spielzeit nur der 3. Platz erreicht wurde.

Über Pfingsten fuhren die aktiven Mannschaften für zweieinhalb Tage nach Willgotheim im Elsass.

 

1963/64 Chronik Galerie

Wieder mischte die Mannschaft in der vorderen Hälfte der B-Klasse mit und erreichte nach Abschluss der Saison den 4. Tabellenplatz. Wenn es auch in diesem Jahr nicht mit dem Aufstieg in die A-Klasse klappte, so konnten wir doch mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden sein.

Erfreuliches gab es wieder einmal von der Jugendabteilung zu berichten. Die D-Jugend errang mit einem Punktverhältnis von 25:3 bei 36:2 Toren die Staffelmeisterschaft. Leider mussten die Jüngsten schon im ersten Spiel um die Stadtmeisterschaft gegen den VfB antreten. Nach heftigem Widerstand ging das Spiel mit 1:2 verloren.

 

1964/65 Chronik Galerie

Verletzungen und Einberufungen zum Wehrdienst während der Spielsaison führten dazu, dass auch in diesem Jahr – nach Abschluss der Verbandsspiele – nur ein Mittelplatz belegt werden konnte.
Mit einem Freundschaftsspiel gegen die SKG Botnang nahm der Verein seine neue Flutlichtanlage in Betrieb. Der Aufbau der Anlage erfolgte in freiwilligen Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder, was wieder einmal zeigte, dass die „96er“ nicht nur auf dem Spielfeld ihren Mann stellten.

 

1965/66 Chronik Galerie

Im Spieljahr 1965/1966 erreichte die 1. Mannschaft den 7. Tabellenplatz unter zwölf Vereinen.

Das Hauptanliegen des Vereins war es, in diesem Jahr die Neugestaltung des Sportplatzes durchzuführen. Nach sehr langen und zähen Verhandlungen mit der Stadt konnte das Vorhaben verwirklicht werden. Anlässlich des „1. Ebene-Turniers“ wurde der Platz seiner Bestimmung übergeben.

Bei der ordentlichen Hauptversammlung wurde der Antrag auf Gründung einer Gymnastikabteilung für Frauen für gut geheißen und schon nach kurzer Zeit zählte diese Abteilung 53 Frauen.

Das Aushängeschild des Vereins war wieder einmal die Jugendabteilung. Als Erfolg konnte dieses Mal die Staffelmeisterschaft durch die C-Jugend verzeichnet werden.

 

1966/67 Chronik Galerie

Verheißungsvoll verlief im 70. Jubiläumsjahr der Start in die Saison. Nach Beendigung der Vorrunde befand sich die Mannschaft in der engeren Spitzengruppe. Durch Verletzungen einiger Stammspieler während der Rückrunde, fiel die Mannschaft stark zurück und belegte am Ende den 6. Tabellenplatz.

Anlässlich des 70. Geburtstages veranstaltete der Verein vom 17. – 24. Juni 1966 eine Sport-Werbewoche, in deren Rahmen ein Jubiläumsturnier („2. Ebene-Turnier“) durchgeführt wurde. Mittel- und Höhepunkt war das Festspiel zwischen unserer 1. Mannschaft und dem Stuttgarter SC, das mit einem torlosen Unentschieden endete.

Den Abschluss der Festlichkeiten bildete am 2. Juni 1966 ein Jubiläumsabend in der Raichberg-Mittelschule mit großem Festprogramm.

 

1967/68 Chronik Galerie

Wenn auch in den Verbandspielen nur ein Mittelplatz erspielt werden konnte, verzeichnete die Mannschaft in ihren Pokalspielen einen schönen Erfolg.

Durch Siege über Korb, Uhlbach und Rot-Weiß-Stuttgart drang die Mannschaft bis ins Endspiel vor. Gegner war hier der SV Sillenbuch. Nach einem ausgeglichenen Spiel gelang es unserem Gegner erst gegen Ende der Spielzeit, das Spiel mit 3:3 für sich zu entscheiden.

Zum Abschluss der Spielzeit wurde die 1. Mannschaft erster Sieger eines Pokalturniers in Wernau.

Dass auch die Jungendarbeit in diesem Jahr nicht vernachlässigt wurde, zeigte die erneute Erringung der Staffelmeisterschaft der C-Jugend.

 

1968/69 Chronik Galerie

Wieder reichte es über einen Mittelplatz in der B-Klasse nicht hinaus. Bedingt durch einige Spielerabgänge während der Spielrunde kam die Mannschaft vorübergehend in arge Nöte. Dank des vorbildlichen Einsatzes der restlichen Kameraden konnte jedoch die Krise überwunden werden. Zu erwähnen wäre noch, dass die Mannschaft beim „3. Ebene-Turnier“ gegen spielstarke A-Klassenmannschaften einen 3. Platz erkämpfte.

Über die Pfingstfeiertage fuhren die Aktiven zu Freundschaftsspielen für drei Tage nach Vöcklabruck in Oberösterreich.

 

1969/70 Chronik Galerie

In dieser Zeit war es der 10. Tabellenplatz, den unsere Mannschaft am Saisonende belegte.

Glanzstück des Vereins war in dieser Zeit die A-Jugend. Nach Beendigung ihrer Gruppenspiele belegte sie mit einem Punktverhältnis von 40:4 den 1.Platz. In den folgenden Spielen drang sie nach zwei Siegen und einem Freilos bis ins Endspiel um die Bezirksmeisterschaft vor, in dem der VfL Winterbach der Gegner war.

Nach einem technisch wie kämpferisch hervorragenden Spiel verließ die Mannschaft als 5:1-Sieger den Platz und konnte aus den Händen des Bezirksjugendleiters den Wanderpokal für den Bezirkssieger in Empfang nehmen.

Ein wahrlich stolzer Erfolg für unseren Verein, besonders für die Jugendabteilung.

 

1970/71 Chronik Galerie

Am Ende der Saison in der Kreisliga A belegten wir einen Abstiegsplatz und daraus resultierend folgte der Abstieg in die Kreisliga B.

(Die Ligareform setzte zu Saison 1970/1971 ein. Man wurde von der B-Klasse in die Kreisliga A versetzt.
B-Klasse war die zweitunterste Liga wie heute die Kreisliga A.)

 

1971/72 Chronik Galerie

Nachdem die Mannschaft in die Kreisliga B abgestiegen war, zeigte sich der Einsatzwille der Spieler. Mit Mut, Willensstärke und Kampfgeist schaffte dieses Team gleich wieder den Aufstieg. An diesem Erfolg waren folgende Spieler maßgeblich beteiligt: Hauser, Wörner, Fischle, Plötz, Runge, Hosch R., Gerber, Teufel, Volz, Büttner, Nord. Die Reserve-Mannschaft (2. Mannschaft) konnte mit einem guten Mittelplatz die Saison beenden.

 

1972/73 Chronik Galerie

Die Motivation der 1. Mannschaft schien ungebrochen zu sein. Der Wille zum Sieg trieb das Team an, am Ende der Saison wurde dies mit dem 2.Tabellenplatz belohnt.

Unsere 2. Mannschaft schaffte es leider nicht, sich in den oberen Tabellenbereich zu spielen. Die Saison wurde mit einem mittleren Tabellenplatz beschlossen.

 

1973/74 Chronik Galerie

In dieser Saison sollte sich der gewünschte Aufstieg erfüllen. Man spielte immer im oberen Tabellendrittel mit, doch leider genügten die gezeigten Leistunden nicht ganz und so musste man sich auch in dieser Saison mit dem 2. Tabellenplatz begnügen, der dennoch – wie auch im Vorjahr – eine hervorragende Leitung darstellte.

Die 2. Mannschaft schlug in ihren Leistungen ab. Der Kampfgeist schien gebrochen zu sein und so belegte die Reserve nur den 10. Platz.

 

1974/75 Chronik Galerie

Die dritte Saison in der Kreisliga A brachte etliche Schwierigkeiten mit sich. Es gingen Spiele verloren, die man noch in der letzten Saison überlegen gewonnen hatte. Den Abstieg hatte die Mannschaft zwar nicht vor Augen, aber die Leistungen der Spieler brachte diese auch nicht an die Spitze. Ein mittlerer Tabellenplatz konnte dennoch erreicht werden.

Die Reserve-Mannschaft hatte sich etwas erholt. Zwar schwächelte diese zeitweise noch in den Leistungen, jedoch konnte ebenfalls ein Mittelplatz in der Tabelle erspielt werden.

 

1975/76 Chronik Galerie

Die Verbandsrunde begann recht verheißungsvoll. Die Mannschaft schien wie umgewandelt und erkämpfte sich auch immer wieder wichtige Siege. Mit einem Aufstieg rechnete – durch die Leitungen der letzten Saison – jedoch niemand. Der 3. Tabellenplatz war für alle dann doch ein durchaus überraschend gutes Ergebnis.

Einen 5. Platz konnte auch die Reserve-Mannschaft erringen.

Für die A-Jugend war das Turnier um den Norway-Cup in Oslo wohl ein einzigartiges Erlebnis. Schon das Aufgebot an den teilnehmenden Mannschaften (insgesamt 665 Mannschaften u.a. aus Norwegen, England, Brasilien, Finnland, Schweden, Dänemark und Schottland) ließ darauf schließen, dass es sich hierbei um ein interessantes Turnier handeln würde. Obwohl unsere Jugendlichen sich keinen Platz an der Spitze erspielen konnten, war es doch ein toller Erfolg. Die Tage, an denen die Mannschaften nicht spielen mussten, wurden genutzt mit Badeausflügen, Stadtrundfahrten und Besichtigungen. Alles in allem ein schöner und lehrreicher Ausflug.

 

1976/77 Chronik Galerie

Verletzungen und Differenzen innerhalb des Vereins während der Spielsaison führten dazu, dass nach Abschluss der Verbandsspiele nur ein Mittelplatz belegt werden konnte. Auch die Reservemannschaft hatte mit den Differenzen zu kämpfen und schlug auf den 11. Platz ab.

 

1977/78 Chronik Galerie

Die 1. Mannschaft musste hart um den Abstieg kämpfen. Beim entscheidenden Spiel gegen die Mannschaft des FC Stammheim konnte jedoch ein 3:1 erzielt werden. Somit rettete sich unser Verein vor dem Abstieg in die Kreisliga B.

Die Reserve behielt auch in dieser Saison ihren Platz in der Mitte der Tabelle.

 

1978/79 Chronik Galerie

Den Beinahe-Abstieg noch vor Augen, ging die Mannschaft in die neue Saison. Man wollte um keinen Preis nochmals um den Abstieg kämpfen müssen. Die Bemühungen zahlten sich aus. Leider war das Ziel eines Aufstiegs in die Bezirksliga nicht erreicht, aber es konnte ein dennoch sehr guter 2. Tabellenplatz am Ende der Saison erreicht werden.

Der Kampfgeist um die spielerischen Qualitäten zeigten sich in den Pokalspielen. Die Mannschaft erkämpfte sich einen Platz im Endspiel. Gegner im Endspiel um den Bezirkspokal war die Mannschaft des SV Eintracht in Plieningen. Die erste Halbzeit zeigte, dass die 96er die klar dominierende Mannschaft war. Jedoch wendete sich das Blatt in der zweiten Halbzeit. Die 96er ließen sich den Sieg aber nicht mehr aus den Händen nehmen und verließen den Platz mit einem 2:0 und dem Bezirkspokal.

Die zweite Mannschaft schlug sich recht achtbar und belegte am Ende den 8. Tabellenplatz.

Im Jugendbereich sorgte die B-Jugend für Aufsehen. Diese war bestrebt den ersten Tabellenplatz zu erreichen. Leider war dies für die Mannschaft nicht ganz so einfach und man belegte am Schluss einen sehr erfreulichen 2. Platz.

Ein Erlebnis im Jugendbereich war wohl auch der Besuch der Schweizer Fußballfreunde aus Gelterkinden mit ihrer D-, C- und A-Jugend. Man trug auf dem Sportgelände Freundschaftsspiele aus, die allerdings alle verloren gingen. Wichtig war allen Beteiligten jedoch die Gemeinschaft, die Freude am Spiel und das beiderseits gute Verhältnis. Auch waren die 96er bestrebt, ihren Gästen so viel wie möglich von Stuttgart zu zeigen. Dazu gehörte auch der Besuch des Fernsehturms von dessen Plattform Stuttgart betrachtet werden konnte. Krönender Abschluss war der Fußballnachmittag im Neckarstadion (heute: Mercedes-Benz Arena). Im Gegenzug besuchte unsere D-Jugend die Schweizer Freunde in Gelterkinden.

 

1979/80 Chronik Galerie

Aufgrund einer viel zu kurzen Spielerdecke, mangelnder Begeisterung am Training und bei den verschiedenen Spielen wurde die Saison mit weniger guten Spielen bestritten. Der 9. Tabellenplatz bestätigte die Leistungen der 1. Mannschaft.

Die Reserve-Mannschaft zog mit der 1. Mannschaft gleich und belegte ebenfalls den 9. Tabellenplatz. Hierzu muss aber noch erwähnt werden, dass die Mannschaft kurz vor Ende der Vorrunde nur den vorletzten Platz belegte. Die Spieler konnten mit diesem Ergebnis nicht zufrieden sein und erspielten sich, durch Engagement und Einsatzwille noch den Platz im Mittelfeld.
Eine sehr gute Leistung zeigten die Aktiven beim Rain-Gedächtnis-Turnier, dass auf dem Platz von „07 Stuttgart“ ausgetragen wurde. Hier konnte der 1. Platz belegt werden.

Die erfolgreichste Jugendmannschaft war wohl die D-Jugend, die als Lohn für ihre Einsatzbereitschaft beim Training und den verschiedenen Spielen den 3. Platz in der Tabelle belegen konnte.

 

1980/81 Chronik Galerie

Die Leistung der 1. Mannschaft konnte sich durchaus sehen lassen. Hauptsächlich lag dies an dem neuen Trainer, Herrn Herbert Busenius, der von den Amateuren der Stuttgarter Kickers zu unserem Verein gestoßen war. Obwohl die Mannschaft vom Verletzungspech einiger Spieler geplagt war, erspielte sich die Mannschaft durch den unermüdlichen Einsatz der restlichen Spieler den sehr guten 2. Tabellenplatz.

Die bestrittenen Turniere der Aktiven wurden ebenfalls von Erfolgen gekrönt. Zum 2. Mal konnte das Rain-Gedächtnis-Turnier auf dem Gelände von „07 Stuttgart“ gewonnen werden.

Der größte Erfolg war wohl der Sieg beim „Ebene-Turnier“. Da dieses Turnier zum 3. Mal von den 96ern gewonnen wurde, konnte der Wanderpokal von den Spielern in Empfang genommen werden. Herr Günter Hegen stiftete für die weiteren Ebene-Turniere einen neuen Pokal.

Die 2. Mannschaft belegte durch fast konstante spielerische Leistungen einen guten oberen Tabellenplatz am Ende der Saison.

 

1981/82 Chronik Galerie

Die Verbandsrunde begann sehr verheißungsvoll. Die Mannschaft verkaufte sich sehr teuer und erkämpfte sich einen Sieg nach dem anderen. Es schien so, dass sich die 96er den 1. Tabellenplatz nicht mehr nehmen lassen wollten. Wer gedacht hatte, dass der Aufstieg in dieser Saison klappen würde, wurde wieder einmal eines besseren belehrt. Die 96er erlitten einige Niederlagen, nachdem zeitweise 5 Stammspieler wegen Verletzungen ausfielen. Was den Kampfgeist und die Begeisterung anbetraf, so war diese nicht mehr vorhanden. Das Resultat ließ nicht lange auf sich warten und man rutschte auf den 3. Tabellenplatz ab. Alle Versuche, sich den 1. Platz zurückzuerobern scheiterten jedoch. Am Ende der Saison wurde der 3. Tabellenplatz belegt.

 

1982/83 Chronik Galerie

Diese Saison brachte den Aktiven ebenfalls nicht die gewünschten Erfolge. Hier war man froh, dass man sich überhaupt in der Kreisliga A halten konnte.
Anfangs musste aufgrund der Sportplatzerneuerung beim Trainingsbetrieb improvisiert werden. Auch Heimspiele konnten nicht auf 96er-Gelände ausgetragen werden.
Der Trainer, Herbert Busenius musste, nach Beendigung der Vorrunde, aus beruflichen Gründen seine Tätigkeit beenden.

Mit seinem Nachfolger, Herrn Wolfgang Streibel, hatten wir jedoch einen ausgesprochenen Glücksgriff getan, ihm konnte man auch den Klassenerhalt verdanken.

 

1983/84 Chronik Galerie

Die neue Saison begann mit der Neuverpflichtung des Trainers, Peter Pertschy. Die Mannschaft konnte jedoch nicht zu ihrer gewohnten Form finden und belegte nur einen mittleren Tabellenplatz.

Die wohl erfolgreichste Jugendmannschaft in dieser Saison war unsere D-Jugend. Erst im Schussspurt wurde diese vom ersten Tabellenplatz verdrängt.

Einen ebenfalls hervorragenden dritten Tabellenplatz belegte unsere C-Jugend.

 

1984/85 Chronik Galerie

Der Trainer, Peter Pertschy zeigte sich sehr pessimistisch. Dies nicht nur aus dem Grund, dass die 96er drei Spielerabgänge zu verzeichnen hatten. Verstärkung erhielt die Mannschaft jedoch durch 2 Spieler aus dem Kader der A-Jugend.

In den Vorbereitungsspielen zeigte das Team, dass es gewillt war, das Feld nicht kampflos zu räumen. Bei 7 gewonnenen, 11 unentschiedenen und 8 verlorenen Spielen konnte dann noch der 7. Tabellenplatz belegt werden.

Die 2. Mannschaft hatte einiges Pech mit ihren Spielen und erreichte nur einen 12. Platz.

 

1985/86 Chronik Galerie

Die Missstände in den Umkleidekabinen zwangen den Verein dazu, neue Räumlichkeiten zu schaffen.
Geplant war eine Trainingshalle und modernere Kabinen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten und auch langer Planungszeit hinsichtlich der Durchführung der geplanten Baumaßnahme, konnte man endlich an die Ausführung denken. Da man versuchen musste die Kosten in Grenzen zu halten, wurde sehr viel in Eigenleistung gemacht. Etliche Vereinsmitglieder und Freunde des 1. FV 1896 packten tatkräftig mit an. Diese Helfer verbrachten jede freie Stunde, jedes Wochenende auf dem Vereinsgelände, um die Halle und die Kabinen möglichst schnell fertigzustellen.
Die Stadt Stuttgart und der Württembergische Landessportbund unterstützten den Verein ebenfalls recht tatkräftig.

Es muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass der 1. Stuttgart FV 1896 nicht in der Lage gewesen wäre, dieses Bauvorhaben im Alleingang zu bewältigen.

Dies war nur im engen Zusammenspiel mit den oben genannten Institutionen und natürlich den freiwilligen Helfern (bei der Bauausführung) möglich !

Durch die oben genannten Widrigkeiten stellten sich auch in der Spielsaison etliche Schwierigkeiten ein. Die Mannschaft konnte, wie bereits in der vorherigen Saison, nur den 7. Tabellenplatz erreichen.

 

1986/87 Chronik Galerie

Eine sehr geschwächte Mannschaft ging in die neue Saison. Der neue Trainer, Georg Pradl, hatte viel zu tun, um diese Mannschaft zu guten Leistungen zu bewegen. Doch Spielerausfälle und Differenzen innerhalb der Mannschaften ließen nur einen der hinteren Tabellenplätze zu.

Die 2. Mannschaft belegte ebenfalls einen der hinteren Tabellenplätze.

 

1987/88 Chronik Galerie

Der neue Trainer, Georg Pradl, konnte die 1. Mannschaft aus den Startlöchern holen. Voller Schwung und frisch motiviert gingen die Spieler ans Werk und hatten Erfolg. Nach der miserablen letzten Saison konnte der 2. Tabellenplatz in der Kreisliga A erreicht werden.

Die 2. Mannschaft war leider weniger erfolgreich, musste sich aber um einen Abstieg keine Sorgen machen und belegte im Schlussspurt dann doch noch den 9. Platz.

 

1989-1991 Chronik Galerie

Das Team der 1. Mannschaft war bestrebt, den langersehnten Aufstieg zu schaffen. Jedoch konnten die Leistungen der vorherigen Saison nicht gehalten werden. In der Saison 88/89 wurde der 5. Platz, 89/90 ebenfalls der 5. Platz und 90/91 der 6. Platz in der Kreisliga A belegt.

Die zweite Mannschaft war ebenfalls immer bestrebt, einen guten Platz in der Tabelle der Kreisliga B zu belegen. In der Saison 88/89 konnte ein sehr guter 3. Platz, 89/90 einen ebenfalls guten 4. Platz und 90/91, nach einigen krankheitsbedingten Spielerausfällen, nur der 7. Platz belegt werden.

 

1991/92 Chronik Galerie

Diese Saison brachte wohl einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte mit sich. Seit 31 Jahren konnte man wieder einmal eine Meisterschaft gewinnen.

Der 1. Stuttgarter Fußballverein 1896 wurde überlegener Meister der Kreisliga A, Staffel 3.

Der Start in die Saison wurde von der 1. Mannschaft allerdings verpatzt. Drei Heimspiele, gegen Germania Degerloch, Grün-Weiß Sommerrain und den TSV 07, gingen verloren.

Eine dringende Aussprache zwischen Mannschaft und dem Trainer, Georg Pradl, war erforderlich, da die Mannschaft zwar munter nach vorne stürmte, aber scheinbar vergaß, dass der Gegner ebenfalls Tore schießen kann.

Das Resultat dieser Aussprache war, dass sich das Abwehrverhalten der 96er immens verbesserte. In der Abwehr wurde kurzerhand dichtgemacht, was zu Folge hatte, dass in den restlichen 19 Saisonspielen nur noch 12 Gegentore kassiert wurden.

Ein weiteres Plus war zudem, dass es innerhalb der Mannschaft kein großes Leistungsgefälle gab. Der 1. FV 1896 verfügte über keinen echten Torjäger. Am genauesten trafen die Spieler José Monteiro, Andreas Adam, Michael Mährle und Zelko Lukic. Das Gehirn der Mannschaft war Hansi Schott. Ein weiterer Eckpfeiler im Team war der Schlussmann Ralph Hoffmann, der immer Ruhe und die nötige Sicherheit ausstrahlte. Aber auch alle anderen Spieler schafften durch Zusammenhalt, Engagement und spielerisch guten Qualitäten dieses Meisterstück.

Die Meisterschaftsfeier darf wohl auch nicht unerwähnt bleiben. Hier zeigte sich nämlich, dass die 96er nicht nur Fußball spielen konnten, sondern auch im Feiern eine großartige Mannschaft waren, die sich kameradschaftlich sehr eng verbunden zeigte.

Die stolzen Vorstandschaftsmitglieder und ebenfalls sehr viele Vereinsmitglieder begossen dieses Ereignis mit reichlich Sekt. Man war mit recht sehr stolz auf die junge Mannschaft, deren Durchschnittsalter bei ca. 22 Jahren lag, und ihrem engagierten Trainer, Herrn Georg Pradl, dem es nach 5 Jahren endlich gelungen war, 1896 in die Bezirksliga zu führen.

 

1992/93 Chronik Galerie

Wie der Trainer, Georg Pradl, schon prophezeit hatte, spielte man im 1. Jahr in der Bezirksliga rein gegen den Abstieg. Gleich zu Beginn merkte man doch, dass in dieser Klasse schon ein anderer Wind wehte. Neue Spieler zu bekommen stellt ein enormes Problem dar, da die Honorarforderungen der Spieler, an denen man Interesse zeigte, einfach zu hoch angesetzt waren. Obwohl böse Zungen behaupteten, dass 96 keine 10 Punkte in dieser Saison holen würden, schlugen sich unsere Bezirksneulinge recht wacker und schafften auch das gesetzte Limit. Die Spieler waren ständig bemüht, sich so teuer wie möglich zu verkaufen.

Auch wenn man nicht in der Spitzengruppe mitspielte, so war dies trotz allem eine gute Saison, durfte man doch ein weiteres Jahr in der Bezirksliga bleiben.

 

1993/94 Chronik Galerie

Man kann nicht behaupten, dass die Spieler der 96er unter einem guten Stern standen. Die Schwierigkeiten, die die Bezirksliga mit sich brachte, waren fast nicht zu bewältigen. Das Spielerkontingent konnte nicht übermäßig erhöht werden und so spielte man wieder einmal mehr um den Abstieg. Daran konnte auch der neuer Trainer, Ralph Bohlmann, der im März 1994 zu unserem Verein stieß, nichts mehr ändern. Ein Spiel nach dem anderen ging verloren und die 1. Mannschaft belegte kurz vor Ende der Saison nur den drittletzten Tabellenplatz. Alle Versuche, sich doch noch den einen oder anderen Punkt zu ergattern, scheiterten. Am Schluss blieb allein nur die Hoffnung, das letztendlich die beiden Letztplatzierten absteigen würden.
Dies bewahrheitete sich leider nicht und unser Team musste den schweren Gang in die Kreisliga A antreten.

Um so erfreulicher war der enorme Erfolg beim 18. Neckarhafen- Pokalturnier. Unsere 96er kamen in der Vorrunde auf stattliche 7:1 Punkte und verkaufte sich damit glänzend.
Im Endspiel fand sich die Mannschaft als Gegner der SC Untertürkheim wieder, die sich mit 21 Treffern in der Vorrunde ein noch nie dagewesenes Torkontingent erspielen konnte.

Das spannende Endspiel ging dann in der Verlängerung mit 2:0 Toren leider verloren. Die Freude über den 2. Platz aber nicht!

 

1994/95 Chronik Galerie

Wer gehofft hatte, dass die abgestiegenen Bezirksligisten im oberen Bereich der Tabelle mitspielen würden, wurde bitter enttäuscht. Ausschlaggebend für das Abschlagen der Leistungen waren viele Spielerabgänge. Die verbleibenden Spieler, die dem Verein die Treue hielten, konnten alleine nichts ausrichten. Auch der Versuch, ältere Spieler, die in der „AH“ noch fußballerisch aktiv waren, wieder mit in das Spielgeschehen einzubinden schlug fehl. Der Mut und Einsatzwille war verlorengegangen, spielte man auch hier gegen den Abstieg, der sich am Schluss der Saison bewahrheitete. Unsere 1. Mannschaft war derart geschwächt, dass sie den erneuten schweren Gang, diesmal in die Kreisliga B, antreten mussten.

 

1995/96 Chronik Galerie

Die aktiven Spieler waren sich durchaus bewusst, dass ein Aufstieg in die Kreisliga A ein wunderbares Jubiläumsgeschenk für ihren Verein wäre.

Es darf hier nicht unerwähnt bleiben, dass die Mannschaft und ihr neuer Trainer, Herr Georg Pradl – der bereits schon einmal die Mannschaft zum Erfolg gebracht hatte – diese Aufstiegsgedanken motiviert verfolgten.

Nachdem der Start in die Vorrunde weniger gut verlaufen war, könnten sich jedoch die Erfolge in der Rückrunde durchaus sehen lassen; hier wurden nur 2 Punkte verschenkt.

Die ständigen Konkurrenten waren der TV Echterdingen und die Mannschaft der Al Quds.

Der Wille zum Aufstieg brachte den 96ern aber den gewünschten Erfolg. Der TV Echterdingen konnte mit 2:0, die Mannschaft der Al Quds mit 3:0 besiegt werden.
Das Spiel gegen die Kurdische Jugend konnte man wohl als entscheidend bezeichnen. Dieses Heimspiel konnte mit 6:0 gewonnen werden.

Und dies bedeutete letztendlich:

Die Mannschaft des 1. Stuttgarter Fußballvereins wurde verdient Meister der Kreisliga B, Staffel 9

Die Meisterschaftsfeier, fand am 02. Juni 1996 am Berger Platz in Stuttgart statt und wurde von den aktiven Fußballern und allen Vereinsmitgliedern und -freunden gebührend gefeiert.

 

1996/97 Chronik Galerie

Trotz aller Mühen und Probleme, die der Spielbetrieb in der Kreisliga A mit sich brachte, kämpfte die Mannschaft nach ihren Möglichkeiten. Am Ende standen sie dann auf dem 10. Platz. Es war also geschafft, ein weiteres Jahr in der Kreisliga A konnte beginnen.

 

1997/98 Chronik Galerie

Die Präsenz in der Kreisliga A dauerte leider nur zwei Spielzeiten. Am Ende der Saison 1997/98 lag die Mannschaft auf 12. Platz der Kreisliga A Staffel 3. Das bedeutete den erneuten Abstieg in die Kreisliga B.

 

1998/99 Chronik Galerie

3. Platz Kreisliga B Staffel 3

 

1999/2000 Chronik Galerie

Unsere Erste Mannschaft belegt den 2. Platz mit 54 Punkten hinter der SKG Botnang (58 Punkte) in der Kreisliga B Staffel III. In dieser Saison konnte der langersehnte Umbau des Hartplatzes zum neuen Kunstrasenplatz erfolgen. Wird uns der neue Platz auch sportliche Erfolge bringen?

2000/01 Chronik Galerie

Im ersten Jahr auf dem Kunstrasen wurden die Gelb-Schwarzen tatsächlich Meister in der Kreisliga B Staffel 7. Das bedeutete den Aufstieg in die Kreisliga A.

 

2001/02 Chronik Galerie

7. Platz Kreisliga A Staffel 3

 

2002/03 Chronik Galerie

8. Platz Kreisliga A Staffel 3

 

2003/04 Chronik Galerie

11. Platz Kreisliga A Staffel 3

 

2004/05 Chronik Galerie

6. Platz Kreisliga A Staffel 3

 

2005/06 Chronik Galerie

6. Platz Kreisliga A Staffel 3

 

2006/07 Chronik Galerie

14. Platz Kreisliga A Staffel 3 Abstieg in die Kreisliga B

 

2007/08 Chronik Galerie

4. Platz Kreisliga B Staffel 6

 

2008/09 Chronik Galerie

Meister Kreisliga B Staffel 6 Aufstieg in die Kreisliga A

 

2009/10 Chronik Galerie

8. Platz Kreisliga A Staffel 3

 

2010/11 Chronik Galerie

Im zweiten Jahr in der Kreisliga A ließ sich für die Mannschaft von Trainer Sudgi Azem in den ersten drei Saisonspielen, mit zwei Heimsiegen gegen TB Untertürkheim und den VfB Obertürkheim, gut an. Lediglich am zweiten Spieltag musste man sich dem späteren Meister Ermis Metanastis mit 4:1 geschlagen geben. Bis zur Winterpause folgte, bis auf einen Sieg gegen das abgeschlagene Tabellenschlusslicht ABV Stuttgart, trotz ansprechender Leistungen wenig Zählbares. Mit nur 11 Punkten rangierte man auf einem Abstiegsplatz. Nach der Winterpause versuchten die 96er den Abstieg zu vermeiden. Trotz eines guten Mannschaftsgefüges, konnte bei den Punktspielen die erforderlichen Leistungen nicht abgerufen werden. Es wurden in der Rückrunde mit 15 Punkten zwar vier Punkte mehr geholt, als vor dem Winter, letztendlich reichte das, im Kampf gegen den Abstieg, aber nicht. Aufgrund des schlechteren Torverhältnisses gegenüber den Ligakonkurrenten TSV Steinenbronn III (NK Neretva) verpasste die Mannschaft von der Waldebene einen Relegationsplatz und stieg direkt in die Kreisliga B ab. Am Ende der Saison trennte sich der Verein vom langjährigen Trainer Sudgi Azem, der mit 16 Spielern zum VfL Stuttgart wechselte.

 

2011/12 Chronik Galerie

Ein großer Umbruch stand dem FV 1896 bevor. Durch den Wechsel von 16 Spielern zum VfL Stuttgart war es dem neuen Spielertrainer Philipp Lang und seinem Co-Trainer Claudio Cavallari nicht möglich zwei Mannschaften für die neue Spielzeit zu stellen. Zu den übrig gebliebenen Spielern der 1. und 2. Mannschaft kamen noch 5 Neuzugänge hinzu, so das für die neue Saison ein Kader von 22 Spieler für die Mission Wiederaufstieg zur Verfügung standen. Man startete gänzlich schlecht in die ersten 3 Spiele mit je einem Sieg, einer Niederlage und einem Unentschieden. Anschließend wurde das Feld von hinten aufgerollt und es folgten 8 Siege in Folge. Lediglich Bayburt Spor konnte den 96 einen Punkt auf dem eigenen Hartplatz abknöpfen. Am letzten Spieltag der Vorrunde war der Tabellenerste VfL Stuttgart zu Gast auf der Waldebene und somit auch ein Wiedersehen mit Trainer und Spielern die noch zuvor das gelb-schwarze Trikot getragen haben. In einem spannenden Spiel schafften es die 96er einen 0:2 Rückstand in einen 3:2 Sieg zu drehen. Den Siegtreffer erzielte Christian Cucciolillo in der Nachspielzeit. Als man an diesem Tag noch die Nachricht bekam das die Mannschaft von Bayburt Spor einen nicht spielberechtigten Spieler gegen 96 eingesetzt hatte, wurde das Spiel zugunsten der gelb-schwarzen entschieden und auf einmal war man mit 2 Punkten Vorsprung Tabellenführer zum Ende der Hinrunde. Eigentlich sollte sich in der Winterpause nicht viel tun, aber das Glück war weiter auf der Seite der 96er und Tuna Spor Echterdingen zog in der Liga zurück und somit wurde das Unentschieden vom ersten Spieltag gelöscht. Der Vorsprung auf den VfL stieg auf 4 Zähler an. Am ersten Spieltag kam es dann gleich zum Spitzenspiel auf dem neuen Vereinsgelände des VfL Stuttgart. In einem ausgeglichenen Spiel trennten sich die beiden Mannschaften 2:2 Unentschieden und die Männer von der Waldebene konnten Ihren 4 Punkte Vorsprung verteidigen. Mit dem Selbstbewusstsein durch den Vorsprung konnten die 96er die nächsten 9 Spiele in Folge gewinnen. Vier Spieltage vor Schluss trat man beim Schlusslicht TSV Birkach II an und wunderte sich kräftig als die bärenstarke 1. Mannschaft auf dem Feld stand, da deren Spiel ausgefallen war. In einem chancenreichen Spiel endete die Partie aber torlos und der Vorsprung schwand auf 2 Punkte. Direkt im darauffolgenden Spiel war die SpVgg Möhringen II zu Gast, die noch auf den Relegationsplatz spekulierten. Die Nervosität aufgrund des knappen Vorsprungs war den Gelb-Schwarzen anzumerken, denn es klappte einfach nichts und man verlor auf eigenem Boden mit 2:5. Die Tabellenführung war 3 Spiele vor Schluss dahin. Man spekulierte noch auf die Mannschaft des TSV Birkach die auch noch beim VfL Stuttgart antreten musste, doch die Birkacher verloren mit einem kuriosen Ergebnis von 25:2 beim VfL Stuttgart obwohl die erste Mannschaft ihr eigenes Spiel abgesagt hatte. Somit musste 96 in den sauren Apfel der Relegation beißen. Im Duell der Zweitplatzierten der Staffel B5 und B6 fegten die 96er die Bezirksliga Reserve des TSV Leinfelden auf dem Kunstrasenplatz von Sommerrain mit 4:1 vom Platz. Doppeltorschütze Misel Kalajdzic war der Held des Spiels. Im entscheidenden Spiel um den Aufstieg in die Kreisliga A3 traf man sich auf dem Rasenplatz des VfB Obertürkheim zum Duell mit dem letzten Nichtabsteiger dem PSV Stuttgart. Nach 20min mussten die 96er einen Elfmeter hinnehmen da die Absprache zwischen Torhüter Marc Mühlbauer und Frank Schulze nicht funktioniert hatte und der Stürmer zu Fall kam. Den 0:1 Rückstand machte man aber noch vor der Pause wett durch einen traumhaften Kopfball durch Danijel Malkic. Zweite Halbzeit gleiches Spiel, nur diesmal umstritten. Aus kürzester Distanz landete das Spielgerät am Arm des unglücklichen Frank Schulze und der Schiedsrichter zeigte erneut auf den Punkt. Aber wieder schafften es die Gelb-Schwarzen den Rückstand aufzuholen. Durch eine tolle Aktion des 96 Urgesteins Thomas Bormuth fiel der 2:2 Ausgleichstreffer durch Misel Kalajdzic. Das 2:2 bedeutete Verlängerung. Beide Mannschaften waren bei Temperaturen über 30°C mit den Kräften am Ende und doch konnten die 96er Großchancen heraus spielen, die aber nicht verwertet werden konnten. In der 117min rutschte ein 96-Verteidiger im Strafraum unglücklich aus und der PSV sagte Danke und netzte kurz vor Schluss zum 3:2 ein. Mit der letzten Aktion des Spiels landete das Leder nach einem Eckball direkt auf dem Kopf des Spielertrainers Philipp Lang, der den Ball aber nur Zentimeter am Pfosten vorbei köpfen konnte. Nach dem Schlusspfiff versanken die Gelb-Schwarzen in Ihren Tränen. Die über 150 mitgereisten Fans in gelb feierten Ihre Mannen nach der Hitzeschlacht. Ein Zeichen der tollen Gemeinschaft, die die Saison auszeichnete.

 

2012/13 Chronik Galerie

Nach dem verpassten Wiederaufstieg tat sich einiges auf der Waldebene. Nicht nur alle Akteure des Vorjahres hielten dem Verein die Treue, sondern man konnte auch kräftig aufrüsten für die neue Saison. Nico Hinderer wechselte vom Landesligisten SV Fellbach an die Waldebene und stand ab sofort Philipp Lang als Co-Spielertrainer zu Seite. Das Duo kennt sich aus alten Verbands- und Landesliga-Zeiten beim SV Fellbach. Desweiteren wechselten Björn Hahn vom Nachbarn SV Gablenberg und Theo Chatzitheodorou vom Ligakonkurrenten MTV Stuttgart III an die Waldebene. Kuriosester Neuzugang war aber Thomas Gaab, der die Erlaubnis für ein Zweitspielrecht vom Verband zugesprochen bekam. Somit konnte es für seinen Heimatverein TSV Hainsfarth in Bayern gegen den Ball treten und auch das gelb-schwarze Trikot tragen. Durch weiteren Zulauf konnte auch wieder eine zweite Mannschaft auf der Waldebene gestellt werden. Claudio Cavallari der im Vorjahr Philipp Lang zur Seite stand stellte den neuen Trainer der zweiten Garnitur. Der große Zulauf machte sich bemerkbar denn der Kader war nun viel breiter aufgestellt. Fest entschlossen startete man mit dem unbedingten Ziel aufzusteigen in die Saison. Am ersten Spieltag war der TSV Leinfelden II zu Gast, die man noch Wochen zuvor im Relegationsspiel 4:1 vom Platz fegte. Von Fegen war am 1. Spieltag nicht die Rede den die 96 konnten das Spiel knapp mit 1:0 für sich entscheiden. Neuzugang Thomas Gaab flankte auf den Kopf von Björn Hahn der das wichtige 1:0 erzielte. Die darauffolgenden Spiele wurden von der neuformierten Mannschaft um Abwehrchef Nico Hinderer dominiert. Titelfavoriten und Absteiger aus der Kreisliga A wie die Landesliga Reserve des SV Vaihingen II und Calcio-LE II wurden deutlich mit 3:1 und 5:2 geschlagen. Nach 7 Spielen und 7 Siegen mussten die 96er die erste Niederlage hinnehmen. Der Absteiger Zeljeznicar Stuttgart schlug den FV mit 2:1. Somit trat man die Tabellenführung an den Stuttgarter Sportclub ab. Am darauffolgenden Spieltag kam es dann auf dem neuen Kunstrasenplatz des SSC zum Duell Erster gegen Zweiter. 96 ging innerhalb von 20min mit 2:0 in Führung und hätte auf 3:0 erhöhen müssen. In der zweiten Hälfte musste man durch einen Sonntagsschuss den Anschlusstreffer entgegennehmen. Man rettete aber den knappen Vorsprung über die Zeit und man hatte die Tabellenführung wieder zurückerobert. Bis zur Winterpause war es nur noch ein reines Schaulaufen, da man die Gegner teilweise zweistellig vom Platz fegte. Mit 5 Punkten Vorsprung vor dem SSC konnte man beruhigt in die Winterpause gehen. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung starteten die Gelb-Schwarzen mit einem Unentschieden gegen den TSV Leinfelden II in die Rückrunde und wie im Jahr zuvor kam die Angst auf den großen Vorsprung wieder zu verspielen. Doch die Mannen um das Trainergespann Lang und Hinderer fingen sich und schossen am Spieltag darauf die SpVgg Cannstatt II mit 11:0 ab. Entdeckung des Spiels war der gerade mal 18 jährige Ralf Schöpper der in diesem Spiel 4 Tore erzielen konnte und eigentlich noch zum Kader der A-Jugend gehörte. Der SSC erreichte beim MTV Stuttgart III und beim SV Vaihingen II jeweils nur ein Unterschieden. Anders aber die 96er die auf dem kleinen Kunstrasen beim MTV Stuttgart III mit 5:2 gewinnen konnten. Schlüsselspiel der Saison sollte aber das Heimspiel gegen den SV Vaihingen II sein, die seit der Niederlage gegen die 96er aus der Hinrunde kein Spiel mehr verloren hatten und noch auf die Relegation schielten. Nico Hinderer verwandelte kurz vor der Halbzeit einen Foulelfmeter an Ralf Schöpper zum 1:0. Am Ergebnis änderte sich nichts mehr, sodass man 4 Spieltage vor Schluss mit einem 5 Punkte Vorsprung den SSC auf der Waldebene begrüßen durfte. Der A-Jugendliche Ralf Schöpper der sich in der Rückrunde zum Goalgetter entwickelte und mit 19 Toren bester Torschütze der Saison wurde, eröffnete das Spiel gegen den SSC mit dem Treffer zum 1:0. 96 konnte die Totale Überlegenheit nicht ausnutzen und fing sich noch vor der Halbzeit den Ausgleichstreffer durch einen Konter. Nach der Pause das gleiche Bild, die 96er rannten an und der SSC verteidigte. In der 78min kam dann endlich die Erlösung und Spielertrainer Philipp Lang umkurvte die gesamte Abwehrreihe samt Torhüter des SSC und erzielte das 2:1. Die schwarz-gelben waren sich Ihrer Sache 12min vor Schluss so sicher das man das Fussballspielen komplett einstellte. Einen langen Freistoß von der Mittellinie konnte Torhüter Marc Ebert nicht festhalten und der Ball glitt Ihm zum 2:2 durch die Hände. 3min vor Schluss passierte dann das unmögliche. Wieder ein Freistoß aus dem Halbfeld und der SSC mit mehr Durchschlagskraft. Die 96 Abwehr schaute nur zu als der Stürmer zum 3:2 einschob. Man brachte sich somit selbst um die vorzeitige Meisterschaft und der Vorsprung verkürze sich auf 2 Punkte. Drei Gegner standen den gelb-schwarzen noch vor dem großen Ziel Meisterschaft gegenüber und man durfte sich keinen Schnitzer mehr erlauben. Aber der TSV Heumaden (4:0), Der MTV Stuttgart III (5:0) und Germania Degerloch (6:1) konnten souverän geschlagen werden. So konnte man am Fuße des Fernsehturms in Degerloch den langersehnten Wimpel entgegennehmen und ausgelassen feiern.

Bilder der Meisterschaft gibt es in unserer Galerie unter „Meisterschaft

 

2013/14 Chronik Galerie

Nach dem Wiederaufstieg in die Kreisliga A begann ein sportlich anstrengendes Jahr. Es war klar, dass zumindest für 1-2 Jahre aus der Jugend kein geeigneter Nachwuchs zur Verfügung steht und die Mannschaften der Kreisliga A waren ein anderes Kaliber, als die bisherigen Gegner. Trotzdem konnte die Saison mit dem 10. Platz abgeschlossen werden.

 

2014/15 Chronik Galerie

Als Tabellenletzter (Platz 14) endete die Saison 2014/15 und das hatte zur Folge, dass die Gelb-Schwarzen wieder einmal in die Kreisliga B abgestiegen waren. Mit nur 11 Punkten aus 26 Spielen und 25:109 Toren war bereits während der Saison absehbar, dass ein Verbleib in der Kreisliga A nicht zu schaffen war. Gründe für die fehlenden sportlichen Erfolge war zum einen die häufigen Wechsel im Trainerposten und Unruhen innerhalb der Mannschaft. Zum Jahreswechsel und zum Saisonende verließen einige Spieler den Verein. Auch die Trainerfrage stellte sich erneut. Es war zeitweise mehr als fraglich, ob zum Saisonstart 2015/16 eine Mannschaft gemeldet werden kann.

 

2015/16 Chronik Galerie

Nach dem Ende der enttäuschenden Runde ging die Suche nach einem geeigneten Trainer weiter und es stand zeitweise die Frage im Raum, ob zum Start der neuen Saison überhaupt eine komplette Mannschaft gestellt werden kann. Durch Reaktivierung von „ehemaligen“ und dem unermüdlichen Einsatz von den Spielern und dem Vorstand konnte dann zum Start der neuen Saison tatsächlich „Yes we can!“ vermeldet werden. Mit einer neu aufgestellten Mannschaft und Kiriakos Doulgeris als Trainer startete die Mannschaft in der Kreisliga B in die neue Saison.

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